| Als ich meine Brille abnahm
Mir die Finger an die Schatten
Unter meinen Augen legte
Erschrak ich über die Sanftheit
Mit der ich mich berührte
Meine Finger gehörten einem Wesen
Aus einer Welt mit anderen Maßen
Es war meine oftmals ausgeführte
Geste aber enthoben ihrer Schwere
Fähig nur zum Echo eines Drucks
Meine Schrecken nahm sich zurück
Zu einem vorsichtigen Wunderen
Über meine Finger und ihren Auftrag
Mit einer Nachricht zu überbringen
Aus einem anderen klügeren Körper
Ich sollte etwas lernen aber was es
War zeigte sich noch nicht
Es zögerte als gehörte das dazu
In diesen sich öffnenden Sekunden
In denen Platz für das Fremde war
Dann entstieg ich dem Moment
Der mit mir innegehalten hatte
Und ich wußte es war der Nachklang
Deiner leichten Worte gewesen
Die ich gerade überdacht hatte
Ich wünsche mir einen Voyeur
Der die Augen schließt
Wenn ich seine Schritte höre
Und schreibe ich höre Schritte
Und mit dem eiligen eiligen Druck
Meines Fingers den Brief und
Mich selbst verschwinden lasse
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When I took off my spectacles
Put my fingers to the shadows
Under my eyes
I was shocked at the gentleness
With which I touched myself
My fingers belonged to a being
From a world with different measures
It was an often-performed
Gesture but relieved of its weight
Capable only of the echo of a pressure
My shock gave way
To a cautious wondering
About my fingers and their task
To convey a message to me
From another more knowledgeable body
I was meant to learn something but what it
Was didn’t yet show itself
It hesitated as if that was to be expected
In these unfolding seconds
In which there was room for the unusual
Then I stepped out of the moment
That had paused with me
And I knew I had felt the reverberation
Of your casual words
That I had been thinking over
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